Mission: Fremdfahrwochen ... Continues!!!

@dragon:

habe den brera nicht an seinen anschlag gebracht, denn mehr als 240 wollte ich nicht ausprobieren. der verkehr gab leider nicht mehr her.
gehe jetzt einfach mal davon aus, dass viel mehr nicht gegangen wäre. wahrscheinlich ist der auch bei 250 abgeriegelt.

gruß
delta
 
@delta: Aber das ist ja schon die Aussage, dich ich hören wollte, dass zumindest der V6 die Zahl 240 auf dem Tacho gebrauchen kann, weil "mein" Wagen eben nur knapp über die 200 kam :)
 
Sag mal Dragon, was für ein Auto, die du jetzt gefahren bist, wäre für deinen Geschmack gewesen,
ich weiß deine Berichte sagen schon alles, aber man hat deinen Gesamteindruck nirgends stehen, soweit ich das gesehen habe,

Ich weiß, dass kann man nicht so sagen, denn die Kategorie geht von Kleinwagen, Familienwagen bis extra Sportklasse, aber würde gerne deine Meinung hören im Gegensatz zur Celica

Aber glaube mir, dass ändert nichts daran, dass die Celi mein Lieblingsauto ist, von der Normalsterblichkeit her gesehen ;)
 
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Aber glaube mir, dass ändert nichts daran, dass die Celi mein Lieblingsauto ist, von der Normalsterblichkeit her gesehen

So schaut's aus ;)

Da ich für überhaupt keins von denen Geld hat, stellt sich die Frage nicht :D Viele kann man ja zuordnen in eine Klasse (Mittelklasse, Coupé) und so.

Wenn ich so um die 30.000 Euro zur Verfügung hätte für einen Neuwagen, gruppieren sich folgende in eine Gruppe. Klar sind alle teurer, aber den Rest Aufpreis wäre ja dann nicht mehr arg.


Porsche und Corvette sind Sportwagen und liegen weit außerhalb, ein Roadster ist immer schick - als Zweitwagen, weil als Vollzeitwagen unpraktisch. SUV muss es nicht sein und bei den CCs sagt zwar der Eos zu ist aber für das was er ist zu teuer. Deshalb halt mal die Gruppe hier.

Volvo S60, Mazda 6 MPS, Peugeot 406 Coupé, Kia Magentis, Lexus IS250, Mercedes CLK Coupé, Hyundai Coupé.

Von denen würde mir ganz klar am ehesten der Mazda 6 MPS zusagen, danach käme das 406 Coupé und dann gleichauf der IS250 und der Daimler. Nur hat der Daimler eben die Preisnachteile.

Wenn noch mal 10.000 Euro mehr kein Problem wären sind wir im Bereich Alfa Romeo Brera und beginnend der Subaru Impreza STi. Und wenn man die 40k hat gibt's keine Überlegung - da MUSS der STi her, egal was sonst noch in Frage kommt und auch Kosten sparen würden.

Wenn Geld ÜBERHAUPT keine Rolle spielt, dann natürlich nur eine - meine Corvette :rolleyes:

Also...

- realistisch: Hyundai Coupé - wenn ich jetzt gezwungen würde, weil der eben in den tiefen Preisregionen liegt

NEIN, ich würde die T23 nie gegen einen Hyundai tauschen
;)

Deshalb hier das wegen dem "ich kann mir eh kein Auto leisten"-Faktor die Rangliste.

- leicht unvernünftig: Mazda 6 MPS
- mittel unvernünftig: Subaru Impreza STi
- sehr unvernünftig: Chevrolet Corvette :D

Das wäre meine Wahl :)


P.S.: Aber wahrhaftig bleibt's eh bei der Celi und spätestens nächstes Jahr noch 'ne 1.000 Euro Winterschlampe :D
 
hat schonmal einer den neuen TT probiert?

finde so sollte die Celi sein
(von der Beschleunigung her) :eek:

nur kostet der mitlerweile fast das, was meine Celi vor dem Euro in DM gekostet hat! :mad:

habe keine Fotos gemacht weil den ja eh jeder kennt. War ein Silberner mit 200PS!

den Platz innen kann man aber mal wieder voll vergessen. Kofferaum ist viel zu flach (2 Kisten Bier) ob die aber von der Höhe her reingehen weiß ich nicht! ;)
Die Celi schluckt da ja bis zu 4 Stück.

Fahrkomfort ist straff aber komod was aber eh geändert wird weil es zu hoch ausschaut.

von der Anordnung der Bedienelemente der Klima finde ich es designmäßig mal wieder gut, aber billig gelöst.

War schön, mal wieder in einem Auto zu sitzen, was so "NEU" riecht und alle hinterherschauen. Mich kennt hier landkreismäßig schon jeder!

Vom Platz her wirkt er ein bischen beklemmend. Das Dach kommt mir von innen so vor als wäre es höher als vom Vorgänger oder es ist nicht so sehr nach vorne gezogen. Beim Alten hat man kaum ne Ampel gesehen!

Für den normalen Betrieb reicht er mir voll aus. Allerdings ist es doch schon ein paarmal vorgekommen, daß ich z.B. nen Fernseher oder nen ziemlich großen Einkauf transportieren mußte. Hier beweißt die Celica mal wieder ihr Allroundtalend.
Man kann hier immer noch nicht hinten sitzen! :mad:

Der Tanknadel kann man zuschauen wenn man mal drauflatscht und bei 240 km/h denkt:" Du Depp wirst aber jetzt nicht rausfahren!" :eek:

Das Auto ist leise, die Kupplung finde ich als kurz (muß man immer mit ein bisl Gas fahren)
Auf der Autobahn fühlt man sich ein bisl wie auf der Kerpener Gokartbahn! :D
Macht Spaß, strengt bei hohen Geschwindigkeiten mehr an als in der Celi.
Ist aber Gewohnheitssache. Der Mx5 ist da aber noch stressiger finde ich weil der ja überhaupt nix wiegt.

Alles in Allem bin ich da schon am überlegen weil meine Celica auch schon 7 geworden ist und rund 135k runter hat.
(aber ich hänge so an ihr! :o )
Nen neuen Wagen werd ich mir aber bestimmt nicht mehr kaufen.

Urteil: Note 1 minus weil man immer etwas besser machen kann.
 
Hab da auch noch einen kleinen bericht.

Denn ich war heute auf der Zoom Zoom Xperience auf dem Hockenheimring.

So dann wollen wir mal :D

Da ein kumpel krank geworden ist und er alles schon bezahlt hatte ,hab ich mich natürlich bereit erklärt ihn dort zu vertretten :D

Treffpunkt war der Mazda Händler hier bei uns in Böblingen,nach etwas kaffe und smalltalk haben wir es uns in einem Mazda 5 bequem gemacht,sehr schickes grosses auto und auch nicht schwach motorrosiert,war immerhin ein diesel mit 143ps und 360nm.

Nach einer lustigen fahrt sind wir dann endlich am Hockenheimring angekommen,erst war nichts zusehn,doch dann sah man schon am fahrerlager riesen zelte und massen weisse mazdas (sogar eine TS war dort wer war es??HD kennzeichen)

Wir dann mal alle raus und zum hauptzelt wo schon nette damen mit alk freien cocktails warteten.3-4 schluck zum erfrischen ,dann ging es erstmal los zum buffet. Wie es sich gehört ,alles Japanisches essen,sprich gebratene nudel,reis und natürlich mein lieblings essen Sushi (lecker lecker)
Das ist nur mal das wichtigste,das sushi buffet das immer wieder neu befüllt wurde:D
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satt und zufrieden ,wurden wir dann auch schon aufgerufen und mussten zu unseren dienstwägen :D
Auf dem weg dort hin haben wir dann die fleissigen mechaniker von pirelli beim arbeiten zuschau dürfen,was auch erahnen liess was auf uns zu kommt:p
hier zusehn ein Mazda3 MPS
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So und nach einen kleinen fussmarsch duch die boxen ,standen auch schon ein paar autos vor uns:eek:
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Die bunten sind die Pacecars die die rennwütigen etwas in zurückhalten und vorraus fahren,dies aber nicht langsam:D ;)
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Das waren 2 von unseren netten fahrlehrern,na wer kennt den netten jungen mann auf der rechten seite?
Stuck Junior:eek:
Also nach kurzem besprechen ab an die autos.
Erstes auto,der grosse RX8 mit 231 Ps
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Der Rx8 ist einfach ein traum zu fahren und steh meiner meinung nach der Celica nichts nach,kurven sind eine wahre freude mit dem ding und auch wenn es nur gerade aus geht ist er nicht gerade langsam.Was wirklich genial ist,der richtig geile sound von dem renisis motor!!!Noch nie was geileres gehört.
Hier mal ein kleines video,muss aber dazu sagen,wir haben einen älteren herren vor uns der sich nicht wirklich viel traut.Gefahren ist mein onkel,also nicht wundern :D
http://youtube.com/watch?v=cgl1_oKM4Rs
Nach dem der Rx8 genug gefoltert wurde ,sind wir in den Mazda3 Mps umgestiegen.
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Dieses rohr ,das auch noch gut krach macht ist serie und 260Ps aus einem
2,3l turbo motor klingt doch schon nicht übel.Wer meint ,das der wagen diese kraft nicht auf die strasse bringt.Hat keine ahnung.Kick down und voll ausdrehen sind bei dem wagen kein thema,nicht mal das TRC licht ging an.
Ein brutaler vortrieb in jedem gang,dazu noch giftiges lautes fauchen vom turbo .Wahnsin!Muss man dazu noch was sagen???
Geht los und fahrt das ding probe!Ihr werdet erstaunt sein was ihr für das geld bekommt.

Als wir dann voll im rausch waren sind wir noch den Mazda6 Mps gefahren,ähnlich wie der Mazda3,aber nicht so laut und nicht ,für meinen geschmack so nervös, aber wenn wundert es,AWD macht es möglich und das merkt man auch etwas an der leistung.Die ist aber auch noch massig da und spass macht das teil genau so riesig,weil er einfach gutmütiger ist und nicht gleich los brescht.Sonder konstant durchzieht.Leider ist mir hier der speicher ausgegangen:mad:

Doch der rausch war noch nicht zu ende.Da wartete schon Stuck junior in einem schwarzen 3 Mps auf uns .Wir rein und dann ging es los,eine höllenfahrt.Ich hab nicht gewusst,das man ein auto so über die piste prügeln:eek: Wo andere bremsen,gibt er noch gas und das alles mit einer ruhe und gelassenheit,wahnsinn.Und nochwas,der ist gerade 20 jahre alt !!!
Der mazda händler hat neben mir gehockt und war einfach nur sprachlos ,was man mit dem auto alles anstellen kann!
Nach ein paar runden sind wir wieder in die box,da meinte Stuck junior nur,er braucht neue reifen.Naja,wir sind dann mal schauen gegangen wie die ausehn nach 4 runden voll last mit uns und etliche runden vor uns,die reifen waren so heiss,anfassen unmöglich!
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Nach dem,ganzen sind wir erstmal wieder ins zelt und haben uns vollgestopft mit kuchen und kaffe :D
Aber da blieben wir nicht lange,den es ging schon weiter zum nächsten event.

Slalom kurs,mit dem Mazda MX5 2.0l.
Ein richtiges fun auto,enge kurven und schnelle turns sind mit dem auto einfach cool und das beste ,zu jederzeit bestens beherrschbar.Also wenn TRC eingeschalten ist,bekommt man das ding nicht von der strasse.

Auch die gute stunde ging wie im flug rum,da standen wir schon im infield,
rundkurs,nass,hecktriebler, was will man mehr :D :D :D
Wir ein nachdem anderen rein in den Mx5 und los gings.immer im kreis und wär glaubt,driften sei einfach!nee nee.Das ist echt nicht leicht.
Doch der Planet konnte das alles nicht glauben und fragte probt den instructor ob ich das mal mit dem grossen Rx8 machen könnte.Ja klar ,schlüssel in die hand und ab dafür.Und wer sagt es.
Ich konnte mit dem ding richtig schön driften,zwar nicht perfekt,aber hab von allen lob bekommen.

auch hier ging die zeit wieder viel zu schnell zu ende und wir traffen uns alle wieder im zelt.Nach einer kleinen abschiedsrede ,gab es noch einen rucksack voll mit allerlei werbe zeug und es ging wieder heim!

Also alles in allem,war das ein so geiler tag und ich werde sowas auch bestimmt wieder mal mitmachen,wenn ihr die chance habt sowas zumachen,egal was es kostet,macht es!
Der Service und alles was man bekommen und erklärt bekommen hat war enorm und da sollte sich Toyota/Lexus wirklich mal eine scheibe von abschneiden!

Riesen bericht,ich bin tot müde und total im gesicht verbrant und werd jetzt auch mal ins bett gehn ;)

Leider konnte ich nicht viel knipsen und filmen.
 
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Dragon's Fremdfahrwochen .... gehen weiter!

Ja, das war schon was, im Sommer 2006. Solche Aktionen gab's selten :p Doch irgendwie blieben manche Stellen in der Liste weiß. Zeit sie zu füllen.

Momentan habe ich zwangsweise die eine oder andere Stunde mehr Zeit. Warum also nicht noch die ursprünglichen Fremdfahrwochen komplettieren.

Sicherlich, in den fast 3 Jahren hat sich viel getan, so dass ich - jetzt in Köln - eigentlich bei jedem Hersteller von vorne anfangen könnte. Aber, so viel Zeit will ich dann doch nicht investieren und ist letztendlich nicht der Sinn der Aktion (wie ganz zu Beginn beschrieben).

Deshalb mal sehen, welche Verkaufsträume geweckt werden können bei all den Fabrikaten (auch wenn's nicht mehr soooooo viele sind), die 2006 noch ausgeblieben sind. Etwas spät, aber mit Sicherheit gut zur Komplettierung des Gesamtkunstwerks.

Und es wird sich einiges tun, egal, ob gute oder schlechte Eigenschaften, nichts bleibt unentdeckt :D Leider hat meine Kamera den letzten Geist aufgegeben, aber wozu gibt's Handys.

Frisch ans Werk ...

Heute Abend gibt's also den Bericht - Mission 18: Deckname "27° 30′ N, 81° 27′ W" :D
 
Hey, da kann jemand mit GPS-Koordinaten umgehen :p


Mission 18: "27° 30′ N, 81° 27′ W"

Nun, um schon etwas vorweg zu nehmen, lasst mich meinen kurzen Bericht mit den Worten, angelehnt an den Ausspruch eines US-amerikanischen Präsidenten, beginnen: „No, they can’t“.

Das trifft’s so ziemlich. Temperaturen um die 20° Celsius, wolkenfreier Himmel, das wäre doch ein Tag um oben ohne zu fahren – deshalb mal flugs etwas mit versenkbarem Dach gesucht – natürlich ein Fabrikat, das noch nicht bedient wurde – so saß ich dann in einem Chrysler Sebring 2.0 CRD Cabrio der neuesten Baureihe.

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Ich wollte zwar eigentlich den Benziner, aber man muss halt nehmen was zur Probefahrt greifbar ist, und so war’s der Diesel.

Viel Auswahl gibt’s dann auch nicht mehr, man hat also nicht die Qual der Wahl. Es gibt zwei Motoren (2.0 CRD Turbodiesel mit ca. 140 PS – 2.7 V6 Benziner mit 186 PS) und zwei Ausstattungsvarianten (Limited und Touring). Sich einen Wagen zusammen zu stellen verbraucht also kaum Zeit. Naja, höchstens die Überlegung den Aufpreis für ein Stahlverdeck zu zahlen. Das war’s auch schon.

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Auf dem Papier kommt das Sebring Cabrio schicker daher als in Natura. Eine Schönheit ist es im Auge der Allgemeinheit eher nicht – aber markant. Und markant fällt auf unter dem Einheitsbrei der oben-ohne-Karren. Vom Design ist man von den Vorgängern abgewichen. Während die vorangegangenen Baureihen eher abgerundeter und flacher waren, hat man sich hier auf den neuen Chrysler-Look berufen, und die Front im Design Crossfire gestaltet. Stellt sich die Frage, ob das der richtige Weg war.

Kommen wir zum „no, they can’t“. Wenn von ein paar Meter Entfernung der Innenraum noch akzeptabel ausschaut, erschlägt einen spätestens beim Reinsetzen ins Fahrzeug der Schlag des Grauens. Die Kunststoffverkleidungen sind a la Plastik Fantastik, dass sich selbst ein paar Billigjapaner dafür schämen würden. Okay, zugegeben, bei hellem Plaste-Interieur wie im Probewagen kommt das Plastik noch schmerzhafter auf die Netzhaut zu tragen als bei dunklen Farben – das musste ich selbst beim Eos vom VW feststellen - , aber, nee, das geht so wirklich nicht.

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Da hilft nur sich eine Innenausstattung auszuwählen, die so dunkel wie möglich ist, bestenfalls lichtschluckend, damit man wenig davon mitbekommt. Da hilft sonst auch die markant kantige Linienführung nicht, die das Kantendesign vom Exterieur alle Ehre macht. Schade eigentlich – da fängt man bei Chrysler mit brauchbaren Ledersitzen an, und verpasst dem Rest dann solch eine Plaste.

Irgendwie passt mir der Diesel da auch nicht in den Wagen, oder zumindest sollte man dann den Motorraum mehr dämpfen – mir ist einfach das Bild nicht stimmig ein solch stämmiges Cabrio vor mir zu haben, aber dann das Traktordieselklackern vom Motor zu hören. :o

Ansonsten kann man nichts Negatives sagen zum Motor. Der 2-Liter-Turbodiesel zieht schön durch, so wie man es erwarten sollte. Aber, das verdient keinen Stempel „Made in the U.S. of A.“. Denn auch wenn Daimler die Scheidung von Chrysler einreichte, wildern die Amis immer noch in Europa herum. Denn wenn man sich für den Diesel im Sebring entscheidet, erhält man – Globalisierungsgegner bitte jetzt weghören – einen 2-Liter-Turbodiesel von Volkswagen. :rolleyes:

Der Wagen lässt sich schon sportlich fahren – verlangt aber nach einem strafferen Fahrwerk (Neukunden für KW) und bisschen mehr Bodennähe. Leider hört das allzu sportliche Fahren in den Kurven auf – denn, wenn aus Leder, bieten die Sitze dafür zu wenig Seitenhalt. Der Sebring bietet nicht so viel Platz für 4 Personen wie z.B. der Eos, aber noch bedeutend mehr als die ganzen Pseudo-Cabrios wie Megane und Focus, bei der die hinteren Sitze eigentlich nur als Hutablage zu gebrauchen sind.

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Irgendwie macht der Wagen den Eindruck, von zwei Entwicklerteams gleichzeitig entworfen worden zu sein. Während das eine sich aufmachte, ein markantes, stämmiges Cabrio in U.S.A. Style zu entwerfen, hatte das andere wohl den Geldbeutel verloren und sparte an allem was möglich ist – auch am Geschmack. Aber nicht an Kunststoff. Und dann wurde alles zusammen geworfen und verbunden. Schade eigentlich. Das Sebring Cabrio hätte, wenn man es richtig gemacht hätte, wirklich Potential gehabt (auch wenn der Benziner unverhältnismäßig teurer als der Diesel ist). Auffallen? Ja, aber nicht um jeden, also diesen Preis, und die Schwachpunkte.

Zu Zeiten, als Ford noch das „amerikanischste“ Auto auf deutschen Straßen war, die wenigsten den Namen Chrysler kannten, galt der Sebring und seine Cabrio-Variante als kleiner Geheimtipp. Geheim ist dieser Tipp hier nicht mehr – und fällt bei mir persönlich in der Endauswertung durch, da die Stärken des Fahrzeuges leider die Schwachpunkte nicht aufheben können, bzw. für das, was es ist, ein paar tausend Euro zu viel auf dem Tresen verlangt. Wäre ich gezwungen einen Sebring zu nehmen – würde ich bei den Vorgängermodellen wildern.

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Doch das war nicht alles heute - eine zweite Mission stand an diesem sonnigen Tag an. Der Bericht folgt dann bis morgen ... Mission 19: Deckname "Casino Royale" :cool:
 
Finde auf den Bildern wirkt der Innenraum aber viel edler als der von unserer Pre. Ist in natura nicht der Fall, oder?
 
Finde auf den Bildern wirkt der Innenraum aber viel edler als der von unserer Pre. Ist in natura nicht der Fall, oder?

Nee - das kommt halt auf den Bilder nicht so rüber, wie schon angesprochen, weil Du die Oberflächenstruktur vom Plastik nicht siehst, sondern eigentlich die die Farben - farblich vom Weiten eben nicht sooo schlecht angepasst, aber wenn Du davor sitzt, ist jedes Japanerplastik edler anzuschauen, als das, was dort verbaut ist.

Übrigens, das, was wie Holz und Alu ausschaut - ist es nicht, sondern, genau, Kunststoff :rolleyes: Und vom Nahen recht übelst :o
 
bin mal einen Jeep Commander und nen Dodge Caliber gefahren. gleicher Motor. Ging für den 140 PS Diesel recht gut, aber wie du schon gesagt hast: Innenraum ist eine Katastrophe!

würde mir nie einen Dodge, Chrysler oder Jeep kaufen.
 
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