Mission: Fremdfahrwochen ... Continues!!!

Also ich muss sagen, der EOS schneidet ja bei Dir als alten Japanhasen, recht gut ab! Ingesamt bestätigt das aber meinen Eindruck, den ich letztes Wochenende hatte.
Nur, wie du auch sagst, is das irgendwie (noch) nich unser Auto... Vielleicht zu sportlich orientiert oder einfach einfach noch zu jung... Wer weiß... ;)
 
Zitat von MAD:
Also ich muss sagen, der EOS schneidet ja bei Dir als alten Japanhasen, recht gut ab! Ingesamt bestätigt das aber meinen Eindruck, den ich letztes Wochenende hatte.
Nur, wie du auch sagst, is das irgendwie (noch) nich unser Auto... Vielleicht zu sportlich orientiert oder einfach einfach noch zu jung... Wer weiß... ;)

Naja.... ist halt eigentlich gut gelungen, nachdem sie bei anderen Fahrzeugen jahrzehntelang unkreativ waren ... *hust, hust, Golf, räusper* ;)

Und das mit der sportlichen Orientierung.... wie gesagt, ich schätze mit dem 250 PS V6 und Sportfahrwerk müsste der recht sportlich sein, wenn auch das Konzept eines CC nicht ganz in die Richtung geht. Aber ich denke dann dürfte sich der Eos sich Ende der 30k Richtung 40k bewegen - VW-Preise halt.

Du kannst ja den Eindruck bestätigen ;) Und auch als Japanhase haben sich die Fremdfahrwochen gelohnt, da ich fest gestellt habe, dass viele andere interessante Fahrzeuge bieten. Falls Japan mal von einer Flutwelle versenkt werden sollte :D
 
Sorry, dass jetzt am Samstag erst der Bericht für den letzten Donnerstag kommt, aber ich kann auch nicht immer alles sofort einhacken – aber es geht ja keine Information verloren :D

Mission 16: "Eiffel Tour"

Tja, am Mittwoch war ein superschöner Tag vom Wetter her, da hat der Eos ja gepasst, und der Donnerstag war ebenso heiter, wie gut dass sofort nach dem Volkswagen noch ein Coupé-Cabriolet auf dem Plan stand. Damit bin ich auch nicht durch die Eifel getourt, ich weiß auch noch wie meine Heimat geschrieben wird ;) sondern war’s ein Wagen aus dem Land des Tour Eiffel – dem Eiffel-Turm für Frankophobe – und zwar ein Renault Mégane Coupé-Cabriolet :)

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Ich werde da natürlich auch öfters den Vergleich zwischen dem französischen und dem deutschen Modell ziehen.

Renault hatte mir auch sonst in seiner Palette nichts zu bieten – der normale Mégane ist kein Wagen für mich. Automobilbau-Mut hin oder her, aber das Heck des aktuellen Fahrzeuges ist so gaaaaaaaaaaaaaaaaaar nicht meine Sache. Die ersten Méganes haben mir noch gefallen, besonders auch die Cabrio-Version. Doch das aktuelle Modell….. neee, lasst mal. Aber, aber, aber, aber, aber… das CC hat nur die Front mit dem Normalmodell gleich, das Heck ist nicht so aus der Form geraten, sondern weist sich bullig-kantig auf.

Überhaupt ist das Mégane CC recht kantig, da finden sich schon fast „Sharp Edge“-eske Ansätze :D Markante Kanten (um das Wortspiel zu nutzen) bis Oberkante Tür. Und die Rundungen des Fahrzeuges werden dann vom Aufbau, um es genau zu nennen, von Dach und dessen Verbindung zum Fahrzeug erzeugt. Im großen und ganzen von der äußeren Erscheinung unauffälliger als der Eos, aber keine Angst, in mehreren Punkten wird der Renault zurück schlagen ;)

Beim Platz nehmen fällt mir eins sofort auf: Die Oberkante der Frontscheibe kommt mir verdammt stark entgegen, da wölbt sich dem großen Fahrer schon sehr stark etwas entgegen. Jedoch, nachdem erst mal alle Hebel des Sitzes benutzt worden sind, um auch für mich die ideale Sitzposition zu finden, sieht die Sache schon etwas entspannter aus. Gefahr gebannt.

Jetzt wo der Sitz richtig eingestellt ist, fällt der nächste Unterschied zum Eos auf – bei Renault hat man es geschafft beim Interieur mit wenigen, kleinen Mitteln einen sportlichen Touch herbei zu zaubern. An den richtigen Stellen die Aluminiumapplikationen angebracht, die Anzeigen nur leicht bearbeitet und sich ein wenig mehr Gedanken um die Formen gemacht, und schon gibt es einen Ansatz von Sportlichkeit. Natürlich sind wir in keinem Sportwagen – aber es macht beim Mégane auf jeden Fall mehr her, als die Standard-VW-Ausrüstung, die auch den Weg in den Eos gefunden hat (auch wenn es da Teilweise Plastik in Polsterfarbe gab). Es kann so einfach sein, und ist gar nicht mal so aufwendig. Okay, ist natürlich eine Ausstattungswahl (die einfachste Version hat das meiste davon nicht) – aber generell ist dem Renault hier ein Lob auszusprechen (ich vergleiche ja auch die Optionen in den Prospekten). Die originellste Umsetzung bekommt von mir übrigens die Handbremse… sehr clever und witzig gelöst :) Dazu gibt’s hier auch den Startknopf, während Eos es noch durch konservatives Schlüsseldrehen löst. Auch die Sitze im Mégane sind um einiges sportlicher und moderner und geben guten Seitenhalt bei sportlicher Fahrweise. Ich sagte es ja, der Franzose wird noch zurück schlagen.

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Intermezzo: Ich habe jetzt so viele Autos mit Keyless-Use und Startknopf gefahren – so langsam gewöhne ich mich dran. Sollten wir auch haben :D

Beim Platzangebot im Inneren liegt der Eos vorne… denn beim Mégane verhält es sich so wie in der T23. Wenn vorne große Leute sitzen, dann kann man es vergessen, hinten noch jemanden reinzustecken ;) Mein Fahrersitz ist an der Rückbank angestoßen, könnte als maximal noch 2 weitere Personen befördern, während der Eos wirklich und wahrhaftig für 4 Leute ausgerichtet ist.

Okay, dieses Mal hatte ich wirklich einen Diesel – mit 130 PS :rolleyes:. In der Motorenwahl steckt man hier etwas zurück, der größte weist 163 PS auf, aber das ist ja an sich auch schon eine Marke.

Irgendwie spaltet der Mégane CC meine Meinung – erste Maßnahme hier muss lauten: Tieeeeeeeeeefer, oder besser, härter. Denn in manch Kurvensituationen kommt er mir etwas zu arg weich vor. Aber andererseits ist der Wagen deutlich sportlicher als ein vergleichbar motorisierter Eos, und zwar in allen Lebenslagen, naja fast allen. Autobahnvollgas habe ich bei beiden nicht unbedingt getestet – gehörte auch nicht zum Sinn der CC-Tests :) Die Lenkung ist viel angenehmer bei sportlicher Kurvennutzung und trotz der teilweisen „Weichheit“ das stock Fahrwerk und Bodenkontakt für mich persönlich besser umgesetzt als beim Eos. Damit gewinnt der Mégane bei der sportlichen Fahrweise bei vergleichbaren Motoren, bietet aber eben jenseits der 163 PS keine Motoren mehr auf – falls man so was unbedingt brauchen sollte.

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An sich ist der Wagen übersichtlicher – ich kam mit den Ausmaßen und der Kontrolle vom Fahrersitz aus schneller zurecht als beim Vortagsdeutschen, auch die Spiegel zeigten mir das Umfeld in der Form an, wie ich es brauche.

Was sollte bei einem CC noch einen Augenmerk wert sein? Ja ganz genau, das Verdeck/Dach. Nun, zumindest geht’s beim Franzosen einen Tick schneller als beim Deutschen und man spart jeweils ein paar Sekunden. Der Unterschied dürfte bei 5 bis 7 Sekunden liegen. Den Eos gibt’s mit Schiebedach… eigentlich komisch beim Cabrio denke ich mir gerade :D … der Mégane aber serienmäßig mit Glas-Panorama-Dach. Und zumindest mir persönlich sagt so etwas zu, sagt mir eigentlich sehr zu. Weil man offen fährt, auch wenn man geschlossen fährt – falls Ihr versteht was ich damit sagen will. Der Innenraum ist so erfrischend hell, was ein Schiebedach nur bedingt liefern kann. Und wen’s stört, kann man immer noch ein Verdeck unter dem Glas-Panorama-Dach zuziehen ;) Da beim geschlossenen Dach mir weniger Kopffreiheit als beim VW über bleibt – wenn auch immer noch ausreichend genug – vermittelt so ein Dach wirklich ein offenes Gefühl. Fazit: Gefällt :)

Fassen wir den Mégane CC mal im Vergleich mit dem Eos zusammen – vom Äußeren ist er optisch unscheinbarer und unauffälliger (außer wenn man runde Formen satt hat und eher was kantigeres will), andere Merkmale wurden aber sportlicher umgesetzt (ja, es gibt auch beim Renault Ausstattungen in Richtung nobel wirkend ;)) – das Glas-Panorama-Dach ist in meinen Augen ein extra Goodie – und letztendlich bei vergleichbarer Motorisierung und Ausstattung gibt’s einen französischen Preisvorteil von mehreren tausend Euros. Bei der richtig gewählten Finanzierung bekommt man den 163 PS Mégane CC in sportlicher Linie deutlich unter 30k Euro.

Für den preisbewussten Interessenten, dem es auch mehr um die Funktion geht (CC) als primär um die Form, dem sei wohl der Mégane ans Herz zu legen. Der macht keine schlechte Figur im Gesamtauftritt.

Fast vergessen – auch die CC-Version vom Mégane hat 5 Sterne beim Euro NCAP Crashtest erreicht (nicht zuletzt durch die Option von in Sekundenbruchteilen automatisch herausspringenden Überrollbügeln aus den hinteren Kopfstützen) und bietet damit einen hohen Sicherheitsfaktor.

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Heute am Samstag hatte ich ja auch eine Mission, berichte ich aber wohl morgen drüber. Da ich die falsche Speicherkarte dabei hatte, musste RobS mit seinem niegelnagenneuen Handy Bilder machen – ich hoffe das wurde teilweise was, sonst müssen Händlerbilder her :rolleyes:

Morgen als dann der Bericht für die heutige Mission 17: Deckname “Furioso“
 
Damit gewinnt der Mégane bei der sportlichen Fahrweise bei vergleichbaren Motoren, bietet aber eben jenseits der 163 PS keine Motoren mehr auf – falls man so was unbedingt brauchen sollte.

Es gab ihn auch mal mit 2.0l Turbo und ich glaube 225PS. Wurde aber bestimmt mit Euro4 Einführung aus der Neuwagenpalette genommen.

Ansonsten wie imemr nen schöner Bericht :D
 
Hi,

wirklich klasse Bericht, Dragon.
Den Megane CC hatte ich auch mal zum Probefahren. Wurde aber sehr enttäuscht von dem Wagen. Hatte einen 2.0l Benziner (nicht turbo).
Und auch wie du schon beschrieben hast. Das Fahrverhalten war mir zu "schwammig" die Lenkung zu indirekt, das Fahrwerk zu weich.
Außerdem war der Motor viel zu träge für meinen Geschmack. Hätte mir da von einem Coupe-Cabrio wirklich mehr erhofft.
Gegen Ausstattung und Design kann ich allerdings nichts sagen. Das hat mir recht gut gefallen.

gruß
delta
 
@ Dragon: Sehr nett geschriebene Berichte :-) Wenn Du irgendwie Gelegenheit hast den neuen Audi TT mal zu testen – bestimmt kein Fehler...

Ich war heute mal unterwegs um das neue Audi TT Coupe anzusehen. Nach diversen Anlaufproblemen (man muss da schon ins Audi-Zentrum, die normalen Audi-Werkstätten verkaufen keine Neuwagen mehr) hab ich dann heute mal einen Ausflug dorthin gemacht.

Erster Eindruck: Der Wagen ist deutlich kleiner als einen die Fotos glauben machen. Die Gestaltung der "Hülle" ist gefälliger als die erste Version aber trotzdem starke Geschmacksache. Ich finde irgendwas am Verhältnis Höhe/Länge passt nicht so wirklich 100%. Aber im Allgemeinen schon ganz nett wie der Ausstellungswagen so dastand (mit 19"BBS etc.). Das Preisschild sprach beim "kleinen Modell" mit diversen Extras etwas von 41.000 EUR .... :eek:

Nuntja, dann mal einsteigen (garnicht so einfach - oder war der Sitz nur zu weit vorne?). Der Innenraum ist sehr gut gelungen. Sieht alles sehr gut verarbeitet aus und die Materialien wirken hochwertig. Das Getriebe lässt sich im Stand butterweich durchschalten und man fühlt sich auf Anhieb eigentlich sehr wohl in dem Wagen. Man sollte aber glaube ich nicht zu groß sein (mit 178cm ist's noch klasse...). Optische Leckerlis im Innenraum: Das abgeflachte Multifunktionslenkrad und die Instrumente.

Dann also wieder raus (ging leichter wie rein) und den Kofferraum inspizieren: Geht absolut ok. Zwar kleiner wie bei der Celi aber durchaus alltagstauglich.

Weiter kann ich leider nichts berichten da gerade keine Probefahrten möglich waren und ich stark abgelenkt wurde. Zuerst nur durch eine wirklich gigantische Bremsanlage, dann durch das Gesamtpaket an dem diese befestigt war: Ein Audi S8 V10!

Was soll man zu diesem Fahrzeug sagen? Einfach nur Wow! Reinsetzen und wohlfühlen – ein absoluter Mix aus Sportlichkeit und Luxus ohne protzig zu wirken. Top Verarbeitung, edles Design. Das alles natürlich zu einem stattlichen Preis (eine 2-Zimmer-Wohnung kommt etwa preislich hin).

Man mag über Audi denken was man will und auch die Preise und Qualität seien jetzt mal ausser Frage gestellt. Die Autos machen einen sehr soliden und wertigen Eindruck. Das Design (innen & aussen) würde ich mal als sportlich-seriös bezeichen und auf jeden Fall für meinen Geschmack weitaus besser als das was die Japaner momentan durch die Reihe weg zu bieten haben. Aber das kann sich ja (hoffentlich) wieder ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt nachträglich der Berich für Samstag. Bilder sind noch nicht da, ich warte noch auf den Zulauf von meinem jungen Padawan RobS :D Aber der Bericht kommt halt schon mal ...

Mission 17: "Furioso"

Da wurde ja unter anderem schon der eine oder andere Tipp abgegeben…

Bei "Furioso" könnte man mit ALFA durchaus richtig liegen.
Wenn, dann tippe ich allerdings eher auf den "Brera" entweder mit V6/260PS oder die 200PS Turbodieselvariante.

**ding, ding, ding, ding** Wir haben eine Gewinnerin :D Der V6 wäre nett gewesen, die hatten aber nur den 185 PS Benziner und den 200 PS Turbodiesel da – und da haben wir doch glatt mal den letzteren abgegriffen, um genau zu sein den Alfa Romeo Brera 2.4 JTDM 20V Sky View :)

Brera_630.jpg


Machen wir uns nichts vor, wenn man was sportliches aus Italien will, muss man zu Alfa. Fiat bietet im Programm so richtig gar nichts mehr was man sich antun könnte, Lancia verscherbelt auch nur noch Kleinwagen und Ferrari oder Lambo kann doch kein Normalsterblicher einfach so bezahlen. Bleibt also nur noch Alfa Romeo über (auch wenn die zum Fiat Konzern gehören).

War übrigens gar nicht so leicht da was zu bekommen, weil viele Händler, auch ein sehr großer hier am Rand von Trier keine Händler sondern nur noch Service-Partner sind. Zum Glück gibt’s immer noch die Tix-Gruppe, die im Bitburg im Löwen-Zentrum nicht nur Peugeot verkauft (und Ssang Yong :D) sondern auch Alfas :D

Zunächst dachte ich mir, auch anhand der Bilder, dass ein Coupé mit einem runden, also eigentlich Coupé-untypischen Heck nicht mal so gut aussehen sollte – die Front überzeugte dagegen schon von den Bildern her sehr. Doch wenn man vor/hinter/neben dem Wagen steht ist man(n) begeistert. Vorne wie hinten – der Wagen sieht einfach zornig aus. Da vermisst das fehlende Heck eigentlich gar nicht mehr, weil man auch hinter dem Wagen durch die grimmigen Rückleuchten und die Vierrohr-Auspuffanlage – die hier vollkommen hinpasst – angestarrt wird.

Genauere Eindrücke überlasse ich aber mal wieder RobS, der dabei war :)

Auch beim Innenraum ist es gelungen Sportlichkeit pur aufkommen zu lassen. Nur ob der leichte Nachfedereffekt der Sitze nun Alfatypisch ist oder bei dem Wagen was nachgezogen werden muss oder es bei all den elektisch verstellbaren Sitzen vorkommt ... muss geklärt werden, das war bei der Probefahrt nämlich ein Manko, was die sonst hervorragenden Sportsitze eigentlich nicht aufweisen sollten.

@Robs: Der Verkäufer konnte dazu auch nichts genaues sagen :D Beim Sportwagon wäre es nicht so und ich glaube da wird mal ein Mechaniker nachsehen ;)

Die Konsolen und Armuturen in Alu und Anzeigen im Retro-Look wirken einfach fantastisch. RobS war vor allem durch die drei Zusatzinstrumente in der Mittelkonsole fasziniert, vor allem durch den Ladedruckanzeiger. Sehr, sehr gut umgesetzt würde ich hier mal behaupten. Ein Innenraum, der wirklich das verkörpern soll, wonach solche Autos mit dicken Motoren konzipiert wurden. Mir gefiels sehr – und meinem Beifahrer so weit auch, was er sicher bestätigen wird :) Einzig die Bordcomputer/Navi/Radioeinheit war mit mehr Knöpfen umrandet als ich bisher gesehen habe :rolleyes: Aber jetzt nicht wirklich ein Negativum, da der Gesamteindruck überzeugte.

Da die Ausführung des Probe-Breras die Sky-View-Variante war, besaß er eben ein Glasdach. Wie schon beim Mégane CC gefällt das hier sehr gut, wobei die Aussicht nach oben im Brera noch größer ist, da die Glasfläche noch größer ausfällt (er muss es ja nicht im Heck verstauen). Gefällt ebenfalls dem Testfahrer. Der Aufpreis zum normalen Dach liegt bei ca. 1.000,- Euro. Investierbar, da man zusammen mit dem Sky View automatisch noch etliche andere Ausstattungsmerkmale erhält, die im Einzelzukauf schon ohne Glasdach sicher mehr als die 1.000 Euro wert sind. Mit oder ohne kommt das Dach mir recht stark entgegen – da ist weniger Kopffreitheit als in der Celi, aber noch ausreichend für mich ohne steifen Hals zu bekommen. Naja, und die Rücksitze sind auch wieder nur eine vergrößerte Hutablage weil eigentlich nicht zu benutzen.

Nun, ich dachte mir, mit den 400 Nm Drehmoment des 200 PS Turbodiesels sollten man eher über die Landstraßen räubern als die Autobahn unsicher machen. So spritzig der Motor auch ist, bekommt der Wagen in beiden Kategorien Abzüge in der B-Note.

Ich weiß nicht wie es sich mit dem V6 verhält, aber der 200 PS-Diesel ist schon mal nicht auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegt. Kurz über der 200 km/h-Marke ist Schluss mit der üppigen Beschleunigung und es kommt eigentlich nichts mehr. Ich vermute mal bei 220 km/h ist dann endgültig Schluss und die 260 auf dem Tacho sind den Benziner, da vielleicht auch nur dem V6 Motor vorbehalten.

Wie schon gesagt, mit der Turbodieselbeschleunigung und dem Drehmoment muss man kurvenräuberisch auf die Landstraße. Die B-Noten-Abzüge gibt’s hier sofort, dass der Wagen für sein Konzept zu weich ist – nicht ganz so weich wie die Lexus Executive Line (oder Elegance oder wie hieß das noch :D), aber für ein Sportcoupé eben nicht hart genug und zu nachfedernd ... oder Omnibushüpfend wie mein Padawan sagte :D Werkseitig scheint es auch kein anderes Sportfahrwerk zu geben – da muss wohl die allgemeine Zubehörfront herhalten. Nachdem der also mal tiiiiiiiiiiiefer und härter wäre, kämen die positiven Eigenschaften noch besser zum Vorteil. Weil beschleunigsmäßig ist der Turbodiesel mit seinen 200 Pferdchen natürlich sehr stark, da bleiben wenig Wünsche offen und wenig Fahrzeuge lange vor einem :)

Das ganze Paket gibt es natürlich nicht umsonst – der besagte Wagen mit dem beschriebenen Motor, Sky View Paket, etc. p.p. wird mit 37k nach Liste zuschlagen. Von der Summe her recht viel – zu viel für den Alfa dort, ich glaube nicht. Besonders da er in vielen Umsetzungen ein besseres Gesamtpaket abgibt, falls nicht alle Sitze das Manko aufweisen und sich von der Masse deutlich absetzt.

Alle anderen Ausführungen überlasse ich mal RobS, da er ja Journalist werden will, soll er mal seine dokumentatorischen Fähigkeiten üben. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Qulitativ gabs nichts zu beanstanden!? So wie ich das in meinem Hinterstübchen noch so hatte waren dort doch immer wieder Probleme bei den Alfas... Und ich Sachen Zuverlässigkeit sowieso... Viele der lustigen Italiener standen doch mehr in der Werkstatt als das sie über die Straßen gerollt sind... Hat sich da was getan in der Richtung??! Dragon? Padawan?
 
Zitat von MAD:
Qulitativ gabs nichts zu beanstanden!? So wie ich das in meinem Hinterstübchen noch so hatte waren dort doch immer wieder Probleme bei den Alfas... Und ich Sachen Zuverlässigkeit sowieso... Viele der lustigen Italiener standen doch mehr in der Werkstatt als das sie über die Straßen gerollt sind... Hat sich da was getan in der Richtung??! Dragon? Padawan?

Tja, das Einzige was ich auf Anhieb beanstanden muss war die Sache mit den Sitzen. Vielleicht ist RobS sonst noch was aufgefallen. Ansonsten gibt's erst mal nichts gegen den Brera zu sagen. Da es aber ein recht neues Fahrzeug ist - ich glaube den gibt's erst seit 2005 haben sie vielleicht viele Krankheiten beseitigt.

Und um wirkliche Zuverlässigkeitsaussagen zu machen müsste ich die Autos wohl bisschen länger fahren :D :D

P.S.: An dem Samstag standen zumindest mal mehr Peugeots als Alfas in der Werkstatt :p
 
@Mario
He, ohne mich wäre EMS gar nicht auf Alfa gekommen :p Den Brera wollte ich wohl die nächsten Wochen auch nochmal fahren.

nicht ganz so weich wie die Lexus Executive Line (oder Elegance oder wie hieß das noch )

Also, ich hatte gestern die Möglichkeit den ganzen Tag den Lexus IS250 Luxuryline mit Automatik zu fahren, als meine Kupplung eingebaut wurde :D Und ich muss sagen, das das Fahrwerk relativ hart war, also nicht weich. Man hat schon die meisten schlaglöcher gespürt. Allerdings reagiert der Wagen in den Kurven sehr "weich"; weil er sich bei scharf gefahrenen Kurven doch recht stark zur Seite neigt. Bei meinem hatte ich außerdem noch einen kleinen Knopf im Innenraum um die Härte des Fahrwerks zu verstellen.

Insgesamt hat der Wagen sehr viel Spass gemacht und ich war doch recht positiv überrascht vom 2,5l Motor. Der Innenraum war sehr gut verarbeitet und wirkte um einiges hochwertiger, als z.B. der im 325i. Schaltwippen, Tempomat und Audiosystem waren auch erste Sahne. Auch die bremsen griffen doch um einiges fester zu als wie ich es erwartet hatte. Einparken mit der Rückfahrkamera macht auch immer wieder Spass :D Es war fehlte eigentlich nix mehr in dem Wagen, außer dem Merka Levinson Audioprogramm. Aber da kann ich drauf verzichten. Der Preis des Vorführwagens war mit 32t € verdammt verlockend...

Nicht so gut war der Rückspiegel(vibrierte stark bei mittlerer Musiklautstärke), halt das etwas härtere Fahrwerk und dadurch bei schlechten Straßen eine etwas unruhigere Lenkung :o
Aber insgesamt ist der IS eine gute Kombination aus sportlichkeit, Design, Ausstattung und Luxus.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Celi-Guy: Sind halt alles letztendlich subjektive Eindrücke.... Ihr seid halt alle nicht hart genug, dass schon wenig für Euch "hart" ist :p

Und das mit dem Alfa erraten... es bekommt keiner von Euch deshalb ein Eis gekauft :D Falls Du aber einen Brera fahren solltest, teste mal bitte die Sitze aus. Wenn das was ich beschrieben habe typisch ist wirst Du mit "Nachfedern/Wackeln" besonders beim Bremsen und Beschleunigen wissen was ich meine. Würde gerne wissen ob das generell so ist oder bei meinem Probewagen nur.
 
hi,

hatte auch letztens mal gelegenheit den Alfa Brera ... allerdings den V6 *smile* zu testen! Meine Eindrücke bezüglich der Innenausstattung und des Fahrwerks waren sehr ähnlich. Statt der Ladedruckanzeige gabs allerdings ne Öltemperatur- (und soweit ich mich erinnern kann auch ne Öldruck-)anzeige.

Zum Motor muss ich sagen, dass er mich ein wenig enttäuscht hat. Unter einem V6 mit 260 PS hätte ich mehr erwartet. Ganz klar, die Beschleunigung ist schon eine Wucht. Aber irgendwie fehlte mir die Spritzigkeit eines 4 Zylinders. Das Auto beschleunigt für meinen Geschmack sehr träge.
Und ein Spritfresser ist er sowieso.
Glaube dass mir eine Probefahrt mit nem Diesel oder 4-Zylinder wohl besser gefallen hätte. Nichts desto trotz: das Auto kann echt Spaß machen!

gruß
delta
 
@delta_x: Wie war denn der V6 in der Endgeschwindigkeit? Dem 200 PS Turbodiesel geht ab 210 die Luft gewaltig aus.


Fazit, Fazit, Faziiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiit :D

So, ich würde mal sagen die Fremdfahrwochen an sich sind vorbei - denn wenn ich in einer Woche nicht mindestens 3 Autos fahren kann, dann ist es wohl vorbei :rolleyes: Auch ist die momentane Arbeitssituation etwas arg stressig um mich dieser Tage intensiv noch um was zu kümmern. Denn immerhin stehen noch 8 geplante Mission aus (!!!!) - wo es aber noch keinen Termin zu gibt. Naja, zu einem hat sich jemand noch mal gemeldet. Gründe liegen wie schon ein paar mal erläutert, dass manche Modelle schwer als Probewagen zu bekommen sind, oder man sich im Modellwechsel befindet und erst in paar Wochen dann wieder was möglich ist.

Das wären dann die Missionen:

  • Jungle Fever
  • Thor's Hammer
  • Beamer
  • Deutsche Ingenieurskunst
  • Ansichtssache
  • Flash
  • Fackeln im Sturm
  • Darwin's Rache

Sollte sich in den nächsten Wochen die Gelegenheit zur Durchführung einer der Missionen (oder mehrerer) ergeben, dann werde ich das natürlich tun und nachreichen :)

Mir hat's auf jeden Fall viel Spaß gemacht, es gab ja auch viel zu tun .... von Suzuki bis Corvette :cool:

Ich hoffe, die fast 6.000 Klicks waren es Euch wert, der Thread und der Ursprung dazu hat Euch gefallen und/oder etwas unterhalten - denn eine ganz alltäglich Sache waren meine Fremdfahrmissionen ja nicht so ganz :D Ich meinerseits konnte mir während der Zweit mindestens zwei Vorhaben/Träume erfüllen.

Natürlich darf hier weiter diskutiert, Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht werden - der ein oder andere Bericht wird ja sicher noch von mir kommen.
 
Sorry, bin zur Zeit wegen meinem Praktikum ziemlich im Stress.
Da ich eh schon den ganzen Tag vorm Rechner sitze und tippe, gibts hier als Nachtrag nur die Bilder von der Brera-Probefahrt. Hab das Meiste eh schon wieder vergessen, aber echt n schönes Auto. :D;)

Bilder sind leider nicht die besten. Dragons Akku war leer und meine Kamera lag im Celi- Kofferraum. Immerhin konnte ich endlich mal die Kamera von meinem neuen Motorola Razr V3i einweihen. Und für Handybilder find ich die Qualität eigentlich ziemlich gut.







Grüße,
Rob
 
Jetzt habe ich mit einem Hyper-Super-Journalismus-Student-Reportagenwerk gerechnet, und dann so was :D

Aber danke für die Bilder Rob :) Und viel Spaß beim TV :D
 
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